Ansprechpartner
Aktuelles
Meldungen der Erzdiözese

Kirchenpatron

St. Gordian

St. GordianSt. Gordian
St. Gordian

Die Pfarrkirche in Watterdingen ist dem Schutz von zwei Heiligen anvertraut, deren Namen landläufig nicht sehr bekannt und auch nicht auf Anhieb leicht auszusprechen sind. Der Name des Hl. Gordian (lat.) bedeutet "aus Gordium in Phrygien stammend". Er ist höchstwahrscheinlich im Jahre 362 in Rom den Martertod gestorben. Sein Martyrium bestand darin, dass er unter Kaiser Julian Apostata auf Befehl des Statthalters Apronianus enthauptet wurde, nachdem seine ganze Familie getauft worden war. Sein Leib, den Hunden vorgeworfen, blieb aber bis zur Bestattung unversehrt und wurde in der Katakombe (frühe Christengräber) an der Via Labicana beigesetzt.

Er ist auf Abbildungen daran zu erkennen, dass er als Ritter mit Schwert dargestellt ist.

Bauernregeln um den Hl. Gordian:

"Gordian - man nicht trauen kann."

"Florian und Gordian - richten oft noch Schaden an."

St. Epimachus

St. EpimachusSt. Epimachus
St. Epimachus

Der Hl. Epimachus (griech.-lat.: der Gehilfe im Kampf) starb vermutlich 251 in Alexandria unter Kaiser Decius nach grausamsten Martern mit Eisenhaken und einem spitzen Stein in einem unterirdischen Gefängnis den Feuertod. Seine Überreste wurden gut 100 Jahre später nach Rom gebracht und zusammen mit denen des Hl. Gordian beigesetzt. Deshalb werden in der Regel beide zusammen genannt und verehrt. Die Reliquien von beiden, wurden angeblich 774 durch Königin Hildegard ins Benediktinerkloster Kempten gebracht, wo Gordian und Epimachus als Patrone geehrt werden.

Der Gedenktag des Hl. Epimachus ist eigentlich der 31.10. Wo er zusammen mit dem Hl. Gordian als Patron eingesetzt wurde, werden beide am 10. Mai, dem Gedenktag des Hl. Gordian, gefeiert.