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Seelsorgeteam

 

Früher hatte jedes Dorf bzw. jede Pfarrgemeinde einen eigenen Pfarrer vor Ort, der bisweilen von einem Kaplan oder Vikar oder einer Seelsorgehelferin unterstützt wurde. Heutzutage haben in der Regel mehrere Pfarrgemeinden, die sich zu einer Seelsorgeeinheit zusammengeschlossen haben, einen gemeinsamen Pfarrer, dem weitere Priester und andere hauptberufliche pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Seite stehen können. Diese bilden gemeinsam mit dem Pfarrer als Leiter der Seelsorgeeinheit das Seelsorgeteam für alle Pfarrgemeinden der Seelsorgeeinheit.

„Das Seelsorgeteam trägt im Auftrag des Erzbischofs gemeinsam Verantwortung für die Pastoral der gesamten Seelsorgeeinheit und nimmt diese insbesondere zusammen mit den Pfarrgemeinderäten sowie anderen ehrenamtlich tätigen Gemeindemitgliedern wahr. Es sorgt für eine fruchtbare Kooperation der verschiedenen Gemeinden, ihrer ehrenamtlichen und nebenberuflichen Dienste und ihrer Gremien" (aus den Richtlinien für Seelsorgeeinheiten in der Erzdiözese Freiburg).

Der Pfarrer und die anderen Mitglieder des Seelsorgeteams sind also nicht nur für die Pfarrgemeinde eingesetzt, in der sie wohnen, und helfen in den übrigen Gemeinden aus – wie manchmal noch gemeint wird -, sondern sind gemeinsam für die ganze Seelsorgeeinheit tätig und verantwortlich. Sie versuchen gemeinsam mit dem  Pfarrgemeinderat und den Gemeindeteams die Pfarrgemeinden zusammen zu führen und sie zu befähigen, vereinte Wege zu gehen. Dies findet zum Beispiel seinen Ausdruck in gemeinsamen Klausurtagen des Pfarrgemeinderates und in den einzelnen Sitzungen der Gemeindeteams, an denen immer auch das ganze Seelsorgeteam teilnimmt.